Unglaublicher als sein Olympiasieg: Das von der Regierung als Geschenk angebotene Einfamilienhaus im Wert von 2,5 Millionen Dollar ist Trinidads neuem Speerwurf-Helden Keshorn Walcott zu klein.

Laut Roodlal Moonilal, Bauminister des karibischen Inselstaates, will er in das geplante Einfamilienhaus nicht einziehen, es sei zu eng. Die Development Corporation (HDC) suche nun eine Residenz für den 19-Jährigen.

Der nicht gerade extrem bescheiden wirkende Walcott hatte neben dem Haus eine Million Dollar in bar und unzählige Geschenke erhalten. Unter anderem auch ein Stipendium an der University of Trinidad und Tobago.

Walcott hatte seinen Landesrekord im Finale auf 84,58 m verbessert, dies reichte angesichts der Schwäche der Konkurrenz zum zweiten Olympia-Gold für die südlichste Insel der Kleinen Antillen. Das erste Gold für den Kleinstaat hatte 1976 in Montreal Hasely Crawford über 100 m gewonnen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel