Großbritannien will mit hohem finanziellen Aufwand die bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in London errungenen Erfolge 2016 in Rio de Janeiro wiederholen.

Insgesamt investiert die Regierung in den kommenden vier Jahren 347 Millionen Pfund (426,7 Millionen Euro). Auf dem Weg zu den 65 Medaillen bei den Olympischen Spielen, den 120 Podestplätzen bei den Paralympics und jeweils Platz drei im Medaillenspiegel in diesem Jahr hatte Großbritannien elf Prozent weniger ausgegeben.

"London 2012 war nur der Anfang, nicht das Ende für den olympischen und paralympischen Sport in diesem Land", sagte Baronin Sue Campbell, die Vorsitzende von UK Sport.

Von der Geldspritze profitieren allerdings nur die aussichtsreichen Sportarten. "Für manche ist es schmerzvoll, aber sie haben unsere Investitionskriterien nicht erfüllt", sagte UK-Sport-Geschäftsführerin Liz Nicholl.

Die Sportarten Tischtennis, Volleyball, Ringen, Handball und Basketball erhalten gemäß den harten Auflagen der Kein-Kompromiss"-Politik keine Gelder. Dagegen erhält der britische Radsportverband 45,5 Millionen Euro, um die jeweils acht Goldmedaillen bei Olympia und den Paralympics in Rio zu wiederholen.

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