Thomas Bach spricht nicht nur über eine mögliche Kandidatur für das Präsidenten-Amt im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), der Ende Dezember 59 Jahre alt werdende Wirtschaftsanwalt stellt auch schon erste Weichen hinsichtlich seiner Nachfolge im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Bach sagte, wenn es einem Kandidaten nicht möglich sei, das Amt als Ehrenamt auszuüben, müsse man "nach Möglichkeiten suchen, das entsprechend zu honorieren".

Die Frage nach einem hauptamtlichen Präsidenten stellt sich laut Bach gegenwärtig aber nicht. Bach formuliert erst zurückhaltend: "Ganz allgemein sehe ich nicht, dass wir die Stelle des Präsidenten eines Dach- oder Fachverbandes mit einer Dotierung versehen ausschreiben."

Er vertrete allerdings die Ansicht, dass man den Besten wählen müsse: "Und falls es ihm oder ihr dann - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich ist, das Amt als Ehrenamt auszuüben, muss man nach Möglichkeiten suchen, das entsprechend zu honorieren. Also: Es ist für mich nicht vor allem eine Frage der Finanzen, sondern der Qualität von Kandidatinnen und Kandidaten."

Hinsichtlich der öffentlichen Diskussion über die Wahl des Nachfolgers von IOC-Chef Jacques Rogge am 7. September 2013 in Buenos Aires sagte Bach: "Ich bin etwas überrascht über die Reaktionen auf die Aussage, ich würde darüber nachdenken. Das habe ich sicher auch vorher gemacht, sonst müsste man mir unterstellen, dass ich Fragen danach zuvor ohne jede Überlegung beantwortet hätte."

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