DOSB-Präsident Thomas Bach hat im Umgang mit den Zielvereinbarungen vor Olympia in London Fehler eingeräumt, hält im Hinblick auf Winter-Olympia 2014 in Sotschi und Sommer-Olympia 2016 in Rio de Janeiro jedoch an dieser Maßnahme fest.

Nach Kritik um die Geheimniskrämerei des Deutschen Olympischen Sportbundes hinsichtlich der Absprachen mit den Fachverbänden sagt Bach auch jetzt keinen völlig offenen Umfang mit den Daten zu, räumt jedoch ein: "Wir werden das in der ein oder anderen Form veröffentlichen."

Bach meinte nach Missverständnissen und Aufregung über die Bedeutung der Zielvereinbarungen während Olympia in London:

"Hinterher ist man immer klüger. Die Reaktion in London hat gezeigt, dass es vielleicht doch seine Berechtigung hatte, es nicht zu kommunizieren. Die Diskussion, die daraus entstand, war ja durchaus absurd. Wir werden aber daraus Lehren ziehen, auch wenn es um mit den Verbänden abgestimmte Veröffentlichungen geht."

Bach macht deutlich: "Für Sotschi sind Zielvereinbarungen mit den Verbänden geschlossen worden, diese werden sicher gut und erfolgreich umgesetzt. Jeder, der sich im Sport auskennt, weiß, dass es immer mehr Medaillenhoffnungen gibt als Medaillengewinner. Wir werden uns mit den Verbänden hinsetzen, dann werden die Talente identifiziert, daran wird sich Förderung orientieren."