Das olympische Reiten steht vor neuerlichen Regeländerungen. In Zukunft sollen die Teams in allen drei Disziplinen aus vier Reitern bestehen, von denen drei gewertet werden.

Der deutsche Verband lehnte vor allem die geplante Streichung des fünften Reiters in der Vielseitigkeit ab.

"Ich bedaure diese Entscheidung sehr, da sich die Fünferformel meines Erachtens bestens bewährt hat, aber die deutsche FN konnte sich beim FEI-Sportforum leider nicht durchsetzen", sagte FN-Geschäftsführer Soenke Lauterbach.

Während die Vielseitigkeit verliert, sattelt die Dressur auf. In London waren nur noch drei Reiter pro Nation im Team.

Ab 2016 in Rio de Janeiro sollen wieder vier Teammitglieder startberechtigt sein. Das schwächste Resultat liefert das Streichergebnis.

Diese Entscheidungen zur Regelreform wurden durch das Sportforum des Reitsport-Weltverbandes (FEI) gefasst.

Nun müssen die Regeln noch die Generalversammlung der FEI im Spätherbst passieren. In einem nächsten Schritt wird der neue Modus dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) unterbreitet.

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