Thomas Bach geht voller Selbstvertrauen in die wichtigste Wahl seines Lebens. Der Kampf um die Nachfolge des scheidenden IOC-Präsidenten Jacques Rogge verläuft für den Favoriten aus Tauberbischofsheim im Vorfeld der 125. IOC-Session in Buenos Aires nach Plan.

"Ich fühle Ermutigung, auch viel Sympathie, spüre auch, dass ich mit den Themen, die ich in meinem Programm angesprochen habe, durchaus diejenigen getroffen habe, die die Kollegen bewegen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der "ARD":

"Jetzt muss man sehen, in wie weit sich der bis jetzt positive EIndruck am Ende auch in Stimmen umschlagen lässt. Das ist der entscheidende Faktor."

Gewählt wird am Dienstag, die Entscheidung soll gegen 17.30 Uhr verkündet werden. Wahlberechtigt sind 102 IOC-Mitglieder, Rogge wird keine Stimme abgeben.

Im "ZDF"-Gespräch fügte Bach hinzu, ihn habe in Buenos Aires ermutigt, dass die Unterstützung von allen Kontinenten komme, aus dem Lager der Nationalen Olympischen Komitees, aber auch aus dem der internationalen Verbände und Athleten. "Ich glaube, dass das wichtig ist, denn ich glaube, der neue Präsident muss ein Präsident für alle sein", sagte der 59-Jährige. Er betonte: "Das Gefühl ist gut."

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