Der scheidende Präsident Jacques Rogge hat am Freitagabend in Buenos Aires die 125. IOC-Session eröffnet und der Olympischen Bewegung "eine strahlende Zukunft" prophezeit.

Vier Tage vor dem Ende seiner zwölfjährigen Amtszeit betonte der 71 Jahre alte Belgier im prunkvollen Teatro Colon, dass die Olympische Bewegung "viel größer sei als jede einzelne Person".

Der Erfolg der Bewegung leite sich ab "aus zeitlosen Werten und der Kraft des Sports". In seiner Rede vor mehr als 1000 geladenen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft hob er hervor, dass sein "Glaube in die Ideale unserer Bewegung und in die positive Kraft des Sports stärker denn je" sei.

Am Dienstag wählen die IOC-Mitglieder unter sechs Kandidaten Rogges Nachfolger. Als Favorit gilt Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Ich weiß zwar nicht, wer der nächste Präsident des IOC sein wird, doch ich bin mir sicher: Wer auch immer es sein wird, er wird die Erfahrung seines Lebens machen", sagte Rogge. Ihm sei es eine große Ehre gewesen, das IOC in den vergangenen zwölf Jahren geleitet zu haben.

Erster Höhepunkt der 125. Session in der argentinischen Hauptstadt ist am Samstag die Wahl des Olympia-Gastgebers von 2020. Bewerber sind Madrid, Tokio und Istanbul.

Hier gibt's alles zu Olympia

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel