Deutschlands bekanntester Ringer Alexander Leipold zeigte sich nach der positiven IOC-Entscheidung für seine Sportart erleichtert.

"Dieser weltweite Zusammenhalt und Kampf macht mich stolz auf unsere Ringergemeinschaft. Ich freue mich sehr über die richtige und sinnvolle Entscheidung des IOC und möchte allen weltweiten Unterstützern danken", meinte der 21-fache deutsche Meister.

Der Gewinner des olympischen Turniers von 2000 hatte die Abstimmung daheim am Computer mit seiner Familie verfolgt.

Auch der Sportdirektor des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), Jannis Zamanduridis, war zufrieden. "Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass man uns Ringer und unseren Sport nicht aus den Farben der olympischen Ringe reißt und auch künftig an der olympischen Idee festhält. Nun müssen wir nach vorne blicken und aus unseren Fehlern lernen. Erste Schritte in diese Richtung wurden ja bereits unternommen und trugen sicher nicht zuletzt zu dieser Entscheidung bei."

Gut eine Woche vor der Weltmeisterschaft in Budapest wird die IOC-Entscheidung den Mattenkämpfern noch einmal einen richtigen Schub geben.

"Dieser Prozess ist aber längst nicht abgeschlossen. Bei der WM in Ungarn wird man die neuen Gewichtsklassen diskutieren und bekanntgeben. Ich hoffe, dass auch da eine vernünftige Lösung gefunden wird und nicht der eine oder andere Top-Ringer durch das Raster fällt", betonte Zamanduridis, WM-Zweiter 1990 und 2004 Olympia-Teilnehmer.

Hier weiterlesen: Ringen bleibt olympisch

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