Das Geschäft mit Olympia floriert. Die Ringe-Organisation habe inzwischen Reserven von fast einer Milliarde Dollar angehäuft, bestätigte IOC-Präsident Jacques Rogge am Sonntag in Buenos Aires.

"Vom 31. Dezember 2001 bis zum 31. Dezember 2012 sind unsere Reserven von 105 Millionen Dollar auf 901 Millionen Dollar gestiegen", sagte der 71 Jahre alte Belgier bei der 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Rogge, dessen zwölfjährige Amtszeit an diesem Dienstag endet, hatte das Präsidentenamt 2001 von Juan Antonio Samaranch übernommen.

Unter seiner Regie verzeichnete das IOC trotz der weltweiten Wirtschaftskrise nie dagewesene Wachstumsraten. "Unsere solide finanzielle Situation liegt am Erfolg unseres Sponsorenprogramms und dem Verkauf der TV-Rechte", berichtete der Ober-Olympier.

Die Erlöse aus dem weltweiten Verkauf der TV-Übertragungsrechte für die Spiele 2014 und 2016 hätten inzwischen vier Milliarden Dollar generiert, so Rogge, obwohl in einigen Territorien die Verträge noch ausgehandelt werden müssten.

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