Thomas Bach ist erster deutscher Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Der 59-Jährige setzte sich bei der Wahl in Buenos Aires im zweiten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit der 93 wahlberechtigten IOC-Mitglieder gegen vier verbliebene Konkurrenten durch.

Damit ist Bach Nachfolger des Belgiers Jacques Rogge, der nach zwölf Jahren aus dem Amt scheidet, und insgesamt der neunte Präsident des IOC seit dessen Gründung im Jahr 1894.

"Das ist ein überwältigendes Zeichen des Vertrauens. Ich weiß um die große Verantwortung eines IOC-Präsidenten. Ich werde mein allerbestes tun, will allen zuhören", sagte der Wirtschaftsanwalt nach seiner Wahl.

Bach vereinte bei der Wahl in Buenos Aires im zweiten Durchgang 49 Stimmen auf sich.

Mit 29 Stimmen weniger wurde der vor der Wahl als erster Herausforderer gehandelte Richard Carrion aus Puerto Rico deutlich geschlagen Zweiter vor Ng Ser Miang (Singapur/6), Denis Oswald (Schweiz/5) und Sergej Bubka (Ukraine/4). Der Taiwanese Wu Ching-Kuo war bereits im ersten Wahlgang gescheitert.

Bach, der als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zurücktreten wird, wird die Weltregierung des Sports für mindestens acht und höchstens zwölf Jahre anführen.

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