Thomas Bach wird bereits am Montag als Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes zurücktreten.

Dies verlautete vor der DOSB-Präsidiumstagung in der kommenden Woche in Frankfurt/Main aus dem Umfeld des 59-Jährigen, der am Dienstag zum neunten Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt worden war.

Interimspräsident des DOSB wird dann laut Satzung Hans-Peter Krämer, Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen.

"Ich bleibe entweder bis zur Mitgliederversammlung Anfang Dezember in Wiesbaden im Amt oder ein Jahr länger bis zum Ende der Wahlperiode des aktuellen Präsidiums. Dies ist abhängig davon, wie schnell ein Nachfolger gefunden wird. Wenn dieser schon 2013 das Amt übernimmt, sollte es ein überzeugender Kandidat sein, bei dem ziemliche Sicherheit besteht, dass er 2014 im Amt bestätigt wird", sagt Krämer.

Zu den drei oder vier kursierenden Namen sagt Hans-Peter Krämer nichts. "Noch niemand hat offiziell erklärt, dass er für das Präsidentenamt kandidieren will. Vielleicht gibt es dazu kommende Woche in Frankfurt mehr."

Bisher im Gespräch sind als mögliche Bach-Nachfolger der hauptamtliche DOSB-Generaldirektor Michael Vesper, die DOSB-Vizepräsidentin Sport und Chefin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Christa Thiel, sowie der Sprecher der Spitzenverbände im Sport, Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB).

Ambitionen werden auch Alfons Hörmann, dem Präsidenten des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), unterstellt.

Thomas Bach wird am Donnerstagmorgen mit einer Lufthansa-Maschine in Frankfurt/Main landen und will dort zuerst die DOSB-Zentrale besuchen.

Am gleichen Tag ist er bei der Sportministerkonferenz in Wiesbaden und wird dann in seiner Heimatstadt Tauberbischofsheim empfangen.

Am Samstag ist sein Besuch bei der Sportabzeichentour in Berlin geplant.

Am Montag wird Thomas Bach nach der Tagung des DOSB-Präsidiums abends nach Lausanne fliegen, wo er künftig seinen Wohnsitz haben wird.

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