Der neue IOC-Präsident Thomas Bach hat seine Ablehnung eines speziellen Anti-Doping-Gesetzes bekräftigt.

Dies sei bereits im Arzneimittelgesetz geregelt, sagte Bach am Donnerstag vor der Eröffnung der Sportministerkonferenz am Donnerstag in Wiesbaden.

Für die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi Anfang kommenden Jahres kündigte der IOC-Chef im Kampf gegen das Doping vor Journalisten eine "Null-Toleranz-Politik" an.

Es werde engmaschige Kontrollen und entsprechende Sanktionen geben. International will Bach die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA stärken.

Der ehemalige Fechter aus Tauberbischofsheim war am Dienstag in Buenos Aires als erster Deutscher zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden.

Das Thema Doping-Prävention steht ganz oben auf der Tagesordnung der zweitägigen Sportminister-Konferenz.

Hessens Innenminister Boris Rhein erneuerte vor der Tagung seine Forderung nach einem Anti-Doping-Gesetz. Dies sei überfällig, sagte der CDU-Politiker in einem Interview dem "Wiesbadener Kurier".

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