Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach den Medaillenkorridoren nun weitere Details zu den Zielvereinbarungen mit den 34 einzelnen Fachverbänden im Wortlaut veröffentlicht.

So stellte der DOSB wie im Juni angekündigt am Freitag auch die Erwartungen für Europa- und Weltmeisterschaften bis 2016 für die Sommersportverbände, bzw. 2014 für die Winter-Verbände in den Originaldokumenten online.

Neben einem Überblick über die Grund- und Projektförderung des laufenden Jahres wird auch der Bedarf der Verbände bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro dargestellt.

Mit den Sportarten Fußball, Golf und Tennis wurden gesonderte Gespräche geführt. "Diese Spitzenverbände erhalten auf Grund der Subsidiaritätsprüfung durch das Bundesministerium des Innern keine Projektfördermittel zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro", hieß es in der DOSB-Pressemitteilung.

Personenbezogene Daten und mögliche Betriebsgeheimnisse seien vom jeweiligen Spitzenverband geschwärzt worden.

Die Zahlen hinsichtlich der Gesamtfördersumme und des olympischen Medaillenkorridors waren bereits Ende Juni veröffentlicht worden.

Demnach hofft der DOSB, bei den Winterspielen kommendes Jahr in Sotschi zwischen 27 und 42 Medaillen zu erreichen. In Vancouver hatte das deutsche Team 2010 mit 30 Medaillen (10/13/7) Platz zwei in der Nationenwertung hinter Gastgeber Kanada belegt.

In Rio de Janeiro wird 40 bis 70 Mal sommerliches Edelmetall angestrebt. In London 2012 schnitten die deutschen Athleten mit 44 Medaillen (11/19/14 Bronze) besser ab als vier Jahre zuvor in Peking (41) - wegen der erstmals öffentlich gemachten Vereinbarungen inklusive der utopischen Hoffnung von bis zu 86 Medaillen fiel die Resonanz auf die London-Bilanz aber dennoch verhalten aus.

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