Der neue Präsident im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) soll am 7. Dezember in Wiesbaden gewählt werden.

Dieses Ziel strebt die Führung des Dachverbandes an, der einen Tag nach dem Rücktritt des zum IOC-Chef gewählten Thomas Bach erstmals unter Interimspräsident Hans-Peter Krämer in Frankfurt tagte.

Gelingt es nicht, in den nächsten Wochen und Monaten einen mehrheitsfähigen Nachfolge-Kandidaten zu finden, wird der Bach-Nachfolger erst ein Jahr später gewählt.

So lange ist das derzeitige Präsidium noch im Amt.

Weitere Klärung erfolgt am Donnerstag auf der Tagung der Spitzensportverbände ebenfalls in Frankfurt/Main und am 30. September, wenn die Spitzengremien des DOSB in München zusammenkommen.

Dort geht es allerdings in erster Linie um die Frage, ob der DOSB nach dem gescheiterten Anlauf auf die Winterspiele 2018 für eine erneute Münchener Bewerbung für 2022 plädiert.

Bisher hat nur DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch öffentlich gemacht, dass er das Präsidentenamt übernehmen würde.

Als interne Kandidaten gelten auch Christa Thiel, DOSB-Vize und Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), sowie Walter Brechtken, Chef des Deutschen Turner-Bundes (DTB).

Im Gespräch sind als externe Lösungen auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier für den Fall, dass er am Sonntag sein Amt verliert, und der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, Willi Lemke.

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