Der Deutsche Olympische Sportbund hält trotz der Finanzkrise der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) am bisherigen Zuwendungskonzept fest.

"Ich sehe keine Alternative zum Stakeholder-Modell", sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper am Donnerstag. "Es wird Sache der neuen Bundesregierung sein, gemeinsam mit dem Sport dazu zu kommen, dass auch die anderen Stakeholder ihren Beitrag leisten."

Einen Tag zuvor hatte die NADA Alarm geschlagen und öffentlich geklagt, dass der 4,6-Millionen-Euro-Etat für 2014 nicht sicher sei und eine drastische Reduzierung der Doping-Kontrollen drohe.

Für dieses Jahr war der Bund mit einer Million Euro noch einmal in die Bresche gesprungen. Während der organisierte Sport seinen Teil leistet, ist die finanzielle Beteiligung der Wirtschaft seit Jahren gering; zudem leisten 13 Bundesländer überhaupt keinen Beitrag.

Hier gibt's alles zu Olympia

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel