Klare Absage an das Modell eines bezahlten DOSB-Chefs:

Der Nachfolger des neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach im Deutschen Olympischen Sportbund soll auch künftig ehrenamtlich arbeiten und am 7. Dezember in Wiesbaden gewählt werden.

Dafür sprachen sich am Donnerstag in Frankfurt/Main die Vertreter der 62 eingeladenen Spitzensport-Verbände unter ihrem Chef Rainer Brechtken aus.

Sie schlossen sich damit weitgehend den am Dienstag formulierten Vorstellungen der DOSB-Führung unter Interimspräsident Hans-Peter Krämer an.

Eine Personaldiskussion wird in Kürze erwartet.

Claudia Bokel machte unterdessen klar, dass sie nicht Nachfolgerin von Thomas Bach an der Spitze des DOSB werden will.

"Ich wurde vielfach gefragt in den letzten Tagen. Aber ich habe etliche Ehrenämter und muss mich jetzt um den Berufseinstieg kümmern", sagte die studierte Chemikerin, die als IOC-Mitglied im DOSB-Präsidium sitzt.

Die 40-Jährige war bei Olympia 2012 in London zur Chefin der IOC-Athletenkommission gewählt worden und hat seitdem einen Sitz in der IOC-Exekutive.

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