Der neue Präsident Thomas Bach wird das Internationale Olympische Komitee (IOC) womöglich täglich rund 2000 Dollar (1480 Euro) kosten. Dies geht aus einer Aufstellung des Internet-Portals "insidethegames" hervor. Demnach beliefen sich die Aufwendungen für Bachs Vorgänger Jacques Rogge im Jahr 2012 auf 709..000 Dollar (530.000 Euro), 2011 sogar auf 751.000 Dollar (560.000 Euro).

Gegenüber den Kosten von 597.000 Dollar (430.000 Euro) für 2010 ist dies eine gewaltige Steigerung von rund 25 Prozent. Dies ist weitgehend auf Währungsverluste zurückzuführen. Diesen Effekt ausgenommen, soll die reale Erhöhung rund sieben Prozent betragen haben.

Thomas Bach wird wie auch seine Vorgänger das Präsidentenamt im IOC ehrenamtlich ausüben. Ihm werden lediglich Aufwandsentschädigungen in unbekannter Höhe zuteil. Bach, der am 10. September auf der IOC-Session in Buenos Aires zum neunten IOC-Präsidenten gewählt worden war, wohnt inzwischen im Hotel Palace in Lausanne, sucht aber gemeinsam mit Ehefrau Claudia ein Domizil am Genfer See. Seine offizielle Amtsübergabe ist für den 10. Dezember im benachbarten Olympischen Museum geplant.

Fecht-Olympiasieger Bach wird den Aufsichtsratsvorsitz der Weinig GmbH in seiner Heimatstadt Tauberbischofsheim, Weltmarktführer in der Herstellung von Holzbearbeitungsgeräten, behalten. Gut ein Dutzend weitere Ämter und Positionen in drei Unternehmen und verschiedenen Organisationen räumte er jedoch.

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