Der bisherige Vize-Präsident Walter Schneeloch wird sich nicht um die Nachfolge von Thomas Bach als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bewerben.

Das bestätigte DOSB-Interimspräsident Hans-Peter Krämer am Rande der Gremientagung in München.

"Herr Schneeloch wird nicht zur Verfügung stehen", sagte Krämer: "Im Laufe des Oktobers wird sich ein Kandidat herauskristallisieren, den wir am 7. Dezember vorstellen werden."

Dann soll auf der DOSB-Mitgliederversammlung in Wiesbaden das Amt neu besetzt werden.

Als Anforderungsprofil gab Krämer Führungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Vernetzung im nationalen und internationalen Sport sowie wirtschaftliche Unabhängigkeit an.

Zuletzt hatte Christa Thiel, ebenfalls DOSB-Vizepräsidentin und Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) signalisiert, grundsätzlich zur Nachfolge bereit zu sein.

Als externer Bewerber wird darüber hinaus Willi Lemke, UN-Sonderbotschafter für Sport und Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen, gehandelt.

Bach war am 10. September als erster Deutscher zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt worden und daraufhin sechs Tage später als DOSB-Chef zurückgetreten.

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