Christa Thiel wird künftig nicht mehr dem Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) angehören.

Die Vizepräsidentin für den Bereich Leistungssport wird bei den Neuwahlen im Dezember nicht mehr kandidieren. Das bestätigte die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) dem SID.

"Der Präsident und der Generaldirektor haben den Leistungssport zu ihrem Thema gemacht", sagte Thiel, "bei dem, was verbleibt, ist es ganz schwer, seine Erfüllung zu finden. Das ist nichts für mich."

Die Rechtsanwältin übt das Amt seit 2010 aus. Zuvor war sie unter anderem bereits Vizepräsidentin im damaligen Deutschen Sportbund (DSB) gewesen. "Ich bin selbstständig und deshalb eigenständiges Arbeiten gewohnt", sagte sie.

Seit 2000 ist Thiel Präsidentin des DSV. Zudem ist sie im europäischen Schwimmverband LEN und im Weltverband FINA aktiv. "Ich werde nicht beschäftigungslos", sagte sie.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel