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Yuna gewann in Sotschi die Silbermedaille © getty

Für den Eislauf-Weltverband ISU ist der olympische Eiskunstlauf-Skandal von Sotschi kein Thema mehr.

Die ISU-Disziplinarkommission unter ihrem Vorsitzenden Volker Waldeck aus Dortmund hat in Lausanne die Klagen des südkoreanischen Olympischen Komitees und des südkoreanischen Eislaufverbandes gegen die Wertungen von Ex-Weltmeisterin Kim Yuna im Verhältnis zur russischen Goldmedaillengewinnerin Adelina Sotnikowa abgewiesen.

Sotnikowa hatte bei Olympia höchst überraschend gegen Kim die Kürwertung und damit die Goldmedaille gewonnen.

Dem Einspruch des Komitees wurde aus formalen Gründen wegen des Verstreichens einer Frist nicht stattgegeben. Der Verbandsprotest wurde ebenfalls abgelehnt, er basierte auf einer Umarmung von Sotnikowa durch die russische Preisrichterin Alla Schechowtsewa, die via TV dokumentiert werden konnte.

Die 23 Jahre alte Kim hatte ihre Laufbahn nach den Spielen von Sotschi beendet.

Mit dem zweifelhaften Resultat hat sich die Olympiasiegerin von Vancouver 2010 nach eigenem Bekunden mittlerweile abgefunden: "Ich respektiere diese Entscheidung."

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