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Larry Probst ist Chef des Nationalen Olympischen Komitees der USA © getty

Larry Probst, Chef des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC), macht sich für eine tiefgreifende Reform im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) stark.

Der 64-Jährige, seit vergangenem Jahr selbst IOC-Mitglied, will künftig Olympia-Gastgeber nur noch von der 15-köpfigen IOC-Exekutive wählen lassen und nicht mehr von den derzeit 106 ordentlichen Mitgliedern.

In der Exekutive säßen nach Meinung von Probst "die kultiviertesten und wissensreichsten Personen. Ich würde es gerne sehen, wenn sie mehr zu sagen hätten", sagte er in einem Interview mit dem "Sport Business Journal".

Der einflussreiche Amerikaner ist unter anderem auch Mitglied der Exekutive der Vereinigung aller NOKs (ANOC) und neuer Vorsitzender der IOC-Medienkommission.

Am Dienstag will das USOC in Cambridge/Massachusetts eine Vorentscheidung treffen, welche Stadt die USA ins Rennen um eine Bewerbung für die Sommerspiele 2024 schickt.

Nach den Absagen von New York und Philadelphia sollen aus einer Reihe von Bewerbern, darunter Boston, Dallas, Los Angeles, San Diego, San Francisco und Washington, zwei oder drei Kandidaten ausgewählt werden. Die USA waren letztmals 1996 mit Atlanta Gastgeber von Sommerspielen.

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