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Nach Wunsch der örtlichen Behörden soll die olympische Fackel im Vorfeld der Sommerspiele 2020 in Tokio durch die von einer Nuklear-Katastrophe kontaminierte Region Fukushima getragen werden.

Laut eines Vorschlags von Provinz-Gouverneur Yuhei Sato sollen die Fackelträger bei ihrem Lauf in die Hauptstadt auch eine Autobahn benutzen, die an der Kernanlage Fukushima Dai-ichi vorbeiführt. Dort war es im März 2011 infolge eines schweren Tsunamis zu einem Unfall gekomme, in dessen Verlauf in großem Umfang Radioaktivität freigesetzt wurde.

"Wir wünschen uns, dass die Fackel hierher getragen wird, damit wir den Fortschritt der Sanierungsarbeiten exakt vermitteln können", sagte Sato nach einem Treffen mit OK-Chef Yoshiro Mori.

Dieser forderte weitere Unterlagen an und versprach, sich mit dem Vorschlag zu befassen. Die Straße führt bis zu zwei Kilometer an das zerstörte Kernkraftwerk heran. Ob die Läufer auch an diesen Punkt gelangen sollen, ließ Sato offen.

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