vergrößernverkleinern
Michael Vesper ist seit 2006 DOSB-Generaldirektor © getty

Der DOSB ist im Vorfeld einer möglichen erneuten deutschen Olympia-Bewerbung froh über die positiven Signale aus den beiden größten deutschen Metropolen Berlin und Hamburg.

"Wir freuen uns einfach darüber, dass aus beiden Städten ein solches Interesse deutlich geworden ist", sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper am Mittwoch in einem Interview im Inforadio des "rbb".

Auf einen der beiden Interessenten wollte sich Vesper deshalb auch nicht vorzeitig festlegen.

Sicherlich habe eine Hauptstadt immer ein gewisses Plus, sagte der 62-Jährige, aber es gebe in der Geschichte der olympischen Bewegung genügend Beispiele, wo auch eine andere Metropol-Regionen die Spiele sehr erfolgreich ausgerichtet habe.

"Sonst hätten wir mit Hamburg ja überhaupt nicht sprechen dürfen", so der ehemalige Grünen-Politiker.

Zum Widerstand der Berliner Linken gegen eine Bewerbung vor allem aufgrund der schlechten Finanzlage der Hauptstadt sagte Vesper:

"Olympische Spiele bedeuten in der Regel keine Schulden, sondern sie schließen mit schwarzen Zahlen ab, wie das in London der Fall gewesen ist. Und Olympische Spiele beschleunigen Investitionen, die eine Stadt benötigt."

Olympia könne einen solchen Schub auslösen, der dann den Breitensport und den Schulsport betreffe, so Vesper.

Außerdem habe es positive Auswirkungen auf die Stimmung in einer Stadt.

Hier gibt es alles zu Olympia

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel