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Ist mit 1.330 erzielten Toren deutsche Rekord-Schützin: Grit Jurack (l.) © imago

Nach dem Debakel im zweiten Spiel gegen Südkorea wollen sich die deutschen Handball-Damen gegen Ungarn rehabilitieren.

München - Noch am Abend nach der deftigen Niederlage gegen Südkorea sind die deutschen Handballerinnen in die Vorbereitung auf den nächsten Gegner Ungarn eingestiegen.

Eine Leistung wie beim 20: 30 gegen die Asiatinnen soll nicht noch einmal passieren.

Am Mittwoch (ab 14.45 Uhr LIVE ) soll gegen den früheren Europameister ein wichtiger Schritt Richtung Viertelfinale gemacht werden.

"Haben alles selbst in der Hand"

"Wir haben alles selbst in der Hand", sagt Bundestrainer Armin Emrich.

Vier Teams kommen aus der Sechser-Gruppe in die Runde der letzten Acht.

Nach Ungarn müssen die Deutschen noch gegen Schweden und Weltmeister Russland antreten, Brasilien wurde zum Auftakt bereits bezwungen.

Härdter fraglich, Jurack fit

Fraglich ist gegen Ungarn erneut der Start von Nadine Härdter.

Die Linksaußen plagt sich mit Ablagerungen im Ellbogen und absolvierte statt des Trainings am Dienstagnachmittag nur eine Laufeinheit.

Ansonsten waren alle voll dabei, auch Grit Jurack, die gegen Südkorea wegen muskulärer Probleme mit einer Bandage um den rechten Oberschenkel aufgelaufen war.

Die frühere Welthandballerin Nadine Krause und Torfrau Clara Woltering verbrachten den Abend noch im Fernsehstudio der ARD.

Ungarn unter Zugzwang

Gegen die Ungarinnen mit der überragenden Mittelspielerin Anita Görbicz haben die Deutschen noch in der WM-Vorrunde 2007 in Frankreich gespielt, als es später Bronze für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) gab.

Damals stand es am Ende 30:30. In Peking sind die Ungarinnen auch schon mit einem Minuspunkt belastet.

Nach dem Erfolg gegen Schweden kam der WM-Achte trotz fünf Toren Vorsprung zur Halbzeit erst in letzter Sekunde zum 28: 28-Ausgleich gegen Brasilien.

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