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Jose Calderon spielt seit 2005 bei den Toronto Raptors © getty

Die spanischen Basketballer sind wegen vermeintlich rassistischer Gesten in die Kritik geraten.

Peking - Wegen vermeintlich rassistischer Gesten seiner Basketballer ist Spanien, Bewerber um die Ausrichtung der Olmypischen Spiele 2016, in die Kritik geraten.

Die Spieler des amtierenden Weltmeisters hatten sich vor dem Olympia-Turnier in Peking auf der Foto-Session eines Sponsors ablichten lassen, wie sie mit ihren Fingern Schlitzaugen bildeten.

"Das ohnehin schlechte Ansehen des spanischen Sports drückt sich nun auch in unsensibler Werbung aus", schrieb die englische Zeitung Daily Telegraph und vermutet Auswirkungen für Spanien bei der Olympia-Vergabe im Oktober 2009.

Madrid zählt neben Tokio, Chicago und Rio de Janeiro zu den Finalisten.

"So geht man mit einem Olympia-Gastgeber wie China nicht um. Das wird Madrids Hoffnungen auf die Ausrichtung der Sommerspiele 2016 oder 2020 erheblich schmälern", kommentierte der Daily Mirror und erinnerte gleichzeitig an die Serie rassistischer Vorfälle im spanischen Fußball in der jüngeren Vergangenheit.

"Eine herzliche Geste"

NBA-Star Jose Calderon von den Toronto Raptors, Mitglied des Basketball-Nationalteams in Peking, versuchte auf seiner Internet-Seite das Missverständnis aufzuklären.

"Wir sollten auf dem Foto mit den Augen zwinkern und haben dann versucht, uns irgendwie asiatisch auszudrücken. Es sollte eine herzliche Geste sein und nicht das, was einige Medien in Europa daraus machen. Ich möchte betonen, dass wir großen Respekt vor den Chinesen und Asiaten allgemein empfinden", betonte Calderon.

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