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Der Deutschland-Achter erreichte im Finale nur den vierten Platz © imago

Der Auftritt des Deutschland-Achters in Peking enttäuschte. Jetzt soll ein neuer Cheftrainer für den DRV her.

Peking - Nach dem Debakel des Deutschland-Achters bei der olympischen Regatta will der Präsident des Deutschen Ruderverbandes (DRV), Siegfried Kaidel, den neuen Posten des Cheftrainers so schnell wie möglich besetzen.

"Die Entscheidung über die Person wird zum schnellstmöglichen Zeitpunkt nach Olympia stattfinden", sagte der Schweinfurter.

Es habe bereits mit zwei Kandidaten konkrete Gespräche gegeben.

Ein weiteres Gespräch werde noch stattfinden, dann werde eine Entscheidung getroffen, so Kaidel der im März dieses Jahres zum Präsidenten gewählt worden war.

Kaidel selbst in der Kritik

"Die angekündigte Strukturveränderung im Leistungssport wird vorangetrieben", meinte Kaidel, der betonte, an seinen hohen Zielen festhalten zu wollen.

Nach seiner Wahl auf dem Rudertag in Köln hatte Kaidel angekündigt, dass er bei den Olympischen Spielen 2012 in London viermal die deutsche Nationalhymne hören wolle.

Aber auch Kaidel ist in die Kritik geraten, da er die Entscheidung, den Weltmeister-Achter von 2006 65 Tage vor Beginn der Sommerspiele auszutauschen, unterstützt hatte. Das neuformierte DRV-Flaggschiff war in Peking im Hoffnungslauf als Letzter sang- und klanglos ausgeschieden.

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