vergrößernverkleinern
Jochen Schöps muss lange pausieren
Jochen Schöps konnte die dritte Pleite nicht verhindern © Getty Images

Rückschlag für das Moculescu-Team: Gegen Serbien kassieren die deutschen Männer die 3. Turnierpleite. Nun muss ein Wunder her.

Peking - Die Chancen der deutschen Volleyballer auf das Erreichen des Viertelfinales im olympischen Turnier sind durch die 1:3 (21:25, 25:27, 26:24, 23:25)-Niederlage gegen die zuvor noch sieglose Mannschaft Serbiens auf ein Minimum gesunken.

Im letzten Gruppenspiel am Montag (6 Uhr MESZ) gegen Athen-Olympiasieger und Weltmeister Brasilien muss der Auswahl des Deutschen Vollyball-Verbandes nun ein deutlicher Sieg gelingen, um beim ersten Auftritt auf dem olympischen Parkett nach 36 Jahren das Ausscheiden in der Vorrunde eventuell noch zu vermeiden.

Erst ein Sieg

Bisher steht drei Niederlagen (außerdem 2:3 gegen Russland und 0:3 gegen Polen) in Peking nur ein deutscher 3:0-Sieg über Ägypten entgegen.

Die nun punktgleichen Serben bestreiten ihr letztes Match gegen Ägypten.

Zuspieler getauscht

Nach nervösem Beginn beider Teams fanden die Serben eher zu ihrer Linie. Vor allem aufgrund zahlreicher deutscher Fehler in der Annahme und im Zuspiel zog der Sydney-Olympiasieger auf und davon.

Bundestrainer Stelian Moculescu tauschte schon im ersten Satz den Zuspieler (Simon Tischer für Frank Dehne), was das Angriffsspiel verbesserte.

Konstanz fehlt

In der Folgezeit zeigten sich die zuvor im Turnierverlauf enttäuschenden Serben im Angriff durchschlagskräftiger und demonstrierten einfach den größeren Siegeswillen.

Der deutschen Auswahl mangelte es wie bereits im gesamten Turnierverlauf an der nötigen Konstanz.

Nachdem der dritte Satz nach abgewehrtem Matchball gewonnen werden konnte, fehlte am Ende auch ein wenig Glück für die Wende im Spiel. Bester deutscher Spieler war Jochen Schöps, aber insgesamt war das Leistungsgefälle in der Mannschaft zu groß.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel