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Jan-Peter (r.) und Hannes Peckolt verpassten 2004 die Qualifikation für Olympia © getty

Die Wertung des 49er-Rennens bleibt bestehen. Damit behalten die Dänen Warrer/Ibsen Gold und den Peckolt-Brüdern Rang drei.

Qingdao - Rund 20 Stunden nach Ende des Medaillenrennens am Sonntag auf dem olympischen Segelrevier von Qingdao hat die Jury das Endklassement im 49er bestätigt.

Während den Dänen Jonas Warrer und Martin Ibsen somit die Goldmedaille bleibt, erhielten die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt bei der Siegerehrung am Montag Bronze.

Es ist das erste Edelmetall für den Deutschen Segler-Verband (DSV) seit acht Jahren.

Silber geht an die Spanier Iker Martinez/Xabier Fernandez, die ihren Triumph von 2004 in Athen damit nicht wiederholen konnten.

Geborgtes Boot

Aufgrund zahlreicher Proteste gegen die Dänen, die wegen eines gebrochenen Masts am eigenen Boot in der abschließenden Wettfahrt mit dem der bereits gescheiterten Kroaten antraten, herrschte bis Montagmorgen (Ortszeit) Unklarheit über das finale Ergebnis.

So wurde über eine Neuansetzung des Rennens ebenso diskutiert wie über eine Disqualifikation von Warrer/Ibsen. Dies hätte den Peckolts die Silbermedaille eingebracht.

Hauptsache Medaille

"Die Farbe der Medaille ist egal. Wir sind mit Bronze genauso glücklich und haben den Dänen gratuliert", sagte Hannes Peckolt, der mit seinem Bruder keinen Protest gegen die Dänen eingelegt hatte: "Sie sind die ganze Woche großartig gesegelt und haben es verdient."

DSV-Sportdirektor Hans Sendes ergänzte: "Das ist eine sportlich faire Entscheidung."

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