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Fabian Hambüchen wurde in Stuttgart 2007 Weltmeister am Reck © getty

Dreimal wird Fabian Hambüchen Vierter bei den Spielen in Peking. Am Reck reicht es immerhin zur erhofften Medaille.

Peking - Fabian Hambüchen hat bei den Olympischen Spielen von Peking die Goldmedaille am Reck verpasst, aber zumindest Bronze gewonnen.

Der Welt- und Europameister von der TSG Niedergirmes belegte hinter dem chinesischen Mannschafts-Weltmeister Zou Kai aus China und Jonathan Horton aus den USA den dritten Platz.

Vor 18.000 Zuschauern im ausverkauften National Indoor Stadium wurde dem 20-Jährigen ein zu niedriger Ausgangswert zum Verhängnis.

Wegen einer fehlenden Verbindung kam Deutschlands "Sportler des Jahres" in der A-Note statt auf 7,1 oder sogar 7,3 nur auf 6,8 Zähler. Sieger Zou Kai hingegen bot den Preisrichtern 7,2 Punkte an.

Als erster am Start

Als erster Athlet ans "Königsgerät" gegangen, verfolgte Hambüchen mit missmutigem Gesicht den weiteren Wettkampf, ehe er leise lächelte, nachdem er wenigstens Rang drei gerettet hatte.

Zum Auftakt des letzten Wettbewerbstages der Kunstturner hatte Hambüchen am Barren den vierten Platz belegt, bereits zum dritten Mal in Peking nach Rang vier mit der deutschen Riege im Mannschafts-Wettbewerb sowie am Boden.

Sieger wurde an diesem Gerät der Chinese Li Xiaopeng vor Yoo Wonchul aus Südkorea und dem Usbeken Anton Fokin.

China dominiert Turn-Wettkämpfe

Die Mehrkampf-Zweite Shawn Johnson aus den USA setzte sich am Schwebebalken vor ihrer Teamkollegin Nastia Liukun und Mannschafts-Olympiasiegerin Cheng Fei aus China durch.

Mit zehn von 15 Goldmedaillen war Olympia-Gastgeber China im Turnen das stärkste Team. Immerhin zwei Siege feierten die Kunstturnerinnen aus den USA.

Die olympischen Turnwettbewerbe werden am Donnerstag mit dem ersten Qualifikationstag in der Rhythmischen Sportgymnastik fortgesetzt. Deutsche Athletinnen sind dort nicht am Start.

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