vergrößernverkleinern
Dschachon Kurbanow (l.) wurde nach seinem Biss disqualifiziert © getty

Evander Holyfield verpasst nur knapp, wie der tadschikische Halbschwergewichts-Boxer Kurbanow in Tyson-Manier seinen Gegner beißt.

Peking - Der tadschikische Halbschwergewichts-Boxer Dschachon Kurbanow ist in seinem Viertelfinalkampf disqualifiziert worden, nachdem er den Kasachen Jerkebulan Schinalijew in der dritten Runde in den Nacken gebissen hatte.

Schinalijew torkelte zu Boden, der Ringrichter begann sogar zunächst, ihn anzählen, ehe er gegen Kurbanow die dritte Verwarnung aussprach, sodass für diesen der Kampf beendet war.

Zum Zeitpunkt der Disqualifikation führte Schinalijew bereits mit 10:6. Der Biss hinterließ deutliche Spuren im Nacken des Kasachen.

Schmerzhafte Erinnerungen

Bis kurz vor diesem Kampf saß der ehemalige amerikanische Profibox-Schwergewichts-Weltmeister Evander Holyfield unter den Zuschauern im Workers Gymnasium.

Die Szene hätte schmerzhafte Erinnerungen bei ihm wachgerufen.

Denn sie erinnerte an jenen Profi-WM-Schwergewichts-Fight zwischen Holyfield und Mike Tyson am 28. Juni 1997.

Der Kampf wurde nach der dritten Runde abgebrochen, weil Tyson seinem amerikanischen Widersacher ein Stück aus dem rechten Ohr gebissen hatte.

"Iron Mike" Tyson wurde damals ebenfalls disqualifiziert.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel