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Fabian Hambüchen wurde 2007 Deutschlands Sportler des Jahres © getty

Vorturner Fabian Hambüchen kontert Wolfgang Willams Kritik - die Äußerungen des Sportdirektors haben ihn geschockt.

Peking - Einen Tag vor der Rückkehr von den Olympischen Spielen in Peking nach Deutschland hat Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen Kritik an Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB), geübt.

"Er wird schon sehen, dass wir in Zukunft immer mehr unser eigenes Ding machen", sagte der 20-Jährige am Donnerstag in der ARD.

Der Olympia-Dritte am Reck reagierte damit auf Aussagen Willams, Hambüchen sei schon seit längerem am "Königsgerät" nicht in optimaler Verfassung gewesen.

Hambüchen geschockt

"Ich war in einer Superform, von einem Formtief kann keine Rede sein", sagte Hambüchen.

Die Äußerungen Willams, so Deutschlands "Sportler des Jahres" weiter, hätten ihn im ersten Moment geschockt.

Der Kunstturner von der TSG Niedergirmes hatte in der chinesischen Hauptstadt vor seinem dritten Platz am Reck jeweils Rang vier mit der deutschen Riege im Mannschaftswettbewerb sowie in den Gerätefinals am Boden und am Barren belegt.

Siebter im Mehrkampf

Im Mehrkampf wurde der Reck-Europameister Siebter.

Bei insgesamt vier Reckübungen war Hambüchen von einer Kapselverletzung am kleinen Finger der linken Hand gehandicapt zweimal gestürzt.

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