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Am 5.Juli 2007 bekam Sotschi den Zuschlag für Olympia 2014 © imago

Im Wahlkampf zum Bürgermeister-Amt der Olympia-Stadt Sotschi wird Kandidat Boris Nemzow von einem Unbekannten mit Ammoniak attackiert.

Moskau - Kriminelle Methoden sorgen im Wahlkampf um das Bürgermeister-Amt in der russischen Olympia-Stadt Sotschi für Schlagzeilen.

Kandidat Boris Nemzow von der liberalen Oppositionspartei SPS bekam in der Gastgeber-Stadt der Winterspiele 2014 (Alles zum Wintersport) auf dem Weg in die Partei-Zentrale von Unbekannten Ammoniak-Gas ins Gesicht gesprüht.

Damit sollte er offenbar an der Durchführung einer Pressekonferenz gehindert werden. "Wir haben zweimal die Polizei gerufen, aber sie ist nicht gekommen", erklärte die Sprecherin von Russlands ehemaligem Energieminister der französischen Nachrichtenagentur "afp".

Ein Spion als Bürgermeister?

Die Bürgermeister-Wahlen in Sotschi am 26. April sind von großem Medieninteresse begleitet.

Für Aufsehen sorgte zuletzt die Kandidatur des von Großbritannien wegen Mordes gesuchten Ex-KGB-Spions Andrej Lugowoj für die LDPR-Partei des Ultra-Nationalisten Wladimir Schirinowski.

Der ehemalige Agent soll im Herbst 2006 in London seinen früheren Kollegen Alexander Litwinenko mit der radioaktiv strahlenden Substanz Polonium 210 vergiftet haben.

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