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Jörgen Perssons größter Olympiaerfolg war Platz vier in Sydney © imago

Der 42-jährige Schwede Jörgen Persson schafft als ältester Tischtennis-Spieler der Geschichte den Sprung ins Halbfinale.

Peking - Jörgen Persson erlebt in Peking derzeit seinen zweiten Frühling.

Bei den Herren zog der 42-jährige Schwede als ältester Spieler der Geschichte ins Halbfinale im Tischtennis-Einzel bei den Olympischen Spielen ein.

Mit einem 4:1-Erfolg gegen den Kroaten Zoran Primorac schaffte Persson der Sprung in die Runde der letzten Vier. Zuvor hatte er bereits den dreimaligen Europameister Wladimir Samsonow aus Weißrussland besiegt.

Im Halbfinale trifft der Weltmeister von 1991, dessen Coach Erik Lindh nur zwei Jahre älter ist, auf den Weltranglistenersten Wang Hao aus China.

Platz vier in Sydney

Perssons größter Olympiaerfolg war bisher Platz vier 2000 in Sydney.

Das zweite Vorschlussrundenduell bestreiten die beiden Chinesen Wang Liqin und Ma Lin.

Bei den Herren können somit Chinas Zelluloid-Artisten sogar erstmals überhaupt alle Medaillen im Einzelwettbewerb einheimsen. Die letzte Hürde heißt Jörgen Persson.

Chinas Festspiele im Tischtennis

Derweil hat Zhang Yining wie in Athen olympisches Einzel-Gold gewonnen und Chinas Festspiele im Tischtennis mit dem zweiten "Triple" nach 1988 fortgesetzt: Die Weltranglistenerste besiegte im Endspiel ihre chinesische Teamkollegin und Sydney-Olympiasiegerin Wang Nan mit 4:1 Sätzen.

Guo Yue machte durch ein 4:2 gegen Li Jia Wei aus Singapur im Spiel um Bronze den Triumph der Frauen aus dem Reich der Mitte perfekt.

Erstmals seit der ersten Austragung vor 20 Jahren holte China damit bei den Frauen alle drei Medaillen im Einzelwettbewerb. Chinas Frauen hatten zuvor bereits den neu eingeführten Mannschaftswettbewerb souverän gewonnen.

Frühes Aus für deutsche Frauen

Die deutschen Frauen waren bereits in ihren Auftaktspielen gescheitert. Jiaduo Wu verlor in der dritten Runde 3:4 gegen Li Qiangbing aus Österreich.

Noch eine Runde früher hatte Elke Schall sich durch ein 2:4 gegen die Türkin Melek Hu aus dem Turnier verabschiedet.

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