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Paddy Barnes (r.) bei seinem Fight gegen den Chinesen Zou Shiming © getty

Wiederholt umstrittene Urteile im Boxen: Jetzt macht der Ire Paddy Barnes seinem Ärger mit deutlichen Worten Luft.

Peking - Die zum Teil umstrittenen Urteile beim olympischen Box-Wettbewerb sorgen weiter für Ärger.

"Der einzige Weg für einen Sieg wäre gewesen, die Punktrichter K.o. zu schlagen", sagte Paddy Barnes. Der Ire hatte im Halbfinale des Halbfliegengewichts gegen den Chinesen Zou Shiming 0:15 verloren.

Der Box-Weltverband AIBA wehrt sich unterdessen gegen die erhobenen Vorwürfe. Der technische Delegierte des Verbandes, Terry Smith, betonte, dass es keine Absprachen geben würde.

Wertungssystem "unter Beobachtung"

Smith räumte aber ein, dass das Wertungssystem "unter Beobachtung" stehe. Derzeit müssen drei der fünf Punktrichter gleichzeit eine Taste drücken, damit ein Treffer gewertet wird.

Bereits am Freitag hatte der Weltverband einen Offiziellen aus Rumänien wegen des "möglichen Versuchs der Manipulation" suspendiert.

Dabei handelte es sich um den technischen Delegierten Rudel Obreja, gegen den die Disziplinarkommission ermittelt. Bei den Vorwürfen geht es um die Ansetzung des Kampfgerichts.

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