vergrößernverkleinern
Ronald Rauhe (v.) und Tim Wieskötter kassierten die erste Niederlage seit acht Jahren © imago

Nach verpasstem Olympia-Gold stehen Rauhe und Wieskötter vor der Trennung. Auch die Fahnenträgerin lässt ihre Zukunft offen.

Nach verpasstem Olympiagold am zweiten Finaltag der Kanuten in Peking denkt ein deutsches Quartett über die Fortsetzung seiner Karriere nach.

Das silberne Zweierkajak-Duo Ronald Rauhe (27) und Tim Wieskötter (28) erklärte nach der ersten Niederlage in einem großen Rennen seit acht Jahren, sich erst am Jahresende über ihre Pläne äußern zu wollen.

Eine Trennung des Erfolgsbootes gilt als wahrscheinlich. Wichtig für die Entscheidung, so die Olympiasieger von Athen, seien auch Gespräche mit Sponsoren.

Dittmer nicht zur DM

Auch Katrin Wagner-Augustin (30), nach Gold und Bronze in Peking nun Deutschlands zweiterfolgreichste Kanutin nach Birgit Fischer und Fahnenträgerin bei der Schlussfeier, und Athen-Champion Christian Gille (32) ließen die Zukunft offen.

"Wenn ich da bin, bin ich da - oder irgendwo mit einem Baby", erklärte Wagner-Augustin nach ihrem Bronzegewinn im Einerkajak: "Allerdings wäre ich bei Olympia 2012 erst 34 - das ist ja eigentlich kein Alter."

Der zurückgetretene Andreas Dittmer (Neubrandenburg), der Olympia-Zweite Christian Gille (Leipzig) und Einerkajak-Spezialist Max Hoff (Raunheim) verzichten auf einen Start bei den am Dienstag beginnenden Deutschen Meisterschaften.

Alle anderen Olympia-Teilnehmer haben ihre Zusage für die Titelkämpfe in München gegeben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel