Kanu-Europameister Max Hoff blickt zuversichtlich auf die Olympischen Spiele in London. Ende Juni hatte Hoff bei der EM in Zagreb aus seiner Formkrise herausgefunden und Gold im Kajak-Einer gewonnen.
"Im Einer läuft es bei mir jetzt einigermaßen, ich bin auf einem guten Weg", sagte der 29-Jährige dem "Kölner Stadtanzeiger". Zudem startet Hoff auch noch im Vierer.
"Dass ich in London den Einer und den Vierer fahren will, war für mich keine Frage. Es sind zwei Chancen", so der Vierer-Weltmeister.
Die Stimmung im Team sei gut, fast jedes Boot habe Chancen auf eine Medaille, sagte Hoff weiter. Der Troisdorfer wird sich nun noch einige Tage zu Hause vorbereiten. Die letzten drei Wochen vor den Olympiastarts trainieren die deutschen Kanuten in Duisburg, die Anreise in die britische Hauptstadt erfolgt erst kurz vor den ersten Starts:
"Vor uns sind die Ruderer auf der Regattabahn. Wir müssten auf der Themse trainieren, das wäre suboptimal." Die olympischen Wettkämpfe auf der Strecke Eton Dorney finden vom 6. bis 11. August statt.

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