Etwas mehr als zwei Wochen vor den Olympischen Spielen blicken die deutschen Judokas optimistisch nach London und hoffen auf zahlreiche Medaillen.

"Ich fühle mich fit, bin gut drauf, das Feuer brennt", sagte Ole Bischof, Olympiasieger von Peking in der Klasse bis 81 kg: "Ich war schon mal ganz oben auf dem Olymp. Ich weiß, wie schön es da oben ist."

Derzeit ist Bischof Vierter der Weltrangliste.

Auch Vize-Weltmeister Andreas Tölzer (über 100kg) geht gut vorbereitet in seine dritten Sommerspiele. "Ich habe im Vergleich zu 2008 noch einmal 13 Kg draufgepackt, aber mein Körperfettanteil ist dabei gesunken. Dadurch bin ich kräftiger und schneller geworden und bin schwieriger zu werfen", sagte der 145 Kilo-Koloss:

"Ich habe im Vorfeld alles getan, um so gut vorbereitet wie möglich zu sein."

Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), hofft jedenfalls auf medaillenreiche Spiele. "Ich traue jedem Athleten zu, eine Medaille zu gewinnen. Die Zielvorgabe mit dem DOSB ist aber je zwei Medaillen bei den Männern und den Frauen", sagte Freese.

Insgesamt hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) elf Judokas für Olympia nominiert. 2008 hatte Bischof das einzige Edelmetall gewonnen.

Das deutsche Judo-Olympiateam:

Ole Bischof (TSG Reutlingen, bis 81 kg), Tobias Englmaier (TSV Großhadern, bis 60 kg), Christophe Lambert (Judo in Holle, bis 90 kg), Claudia Malzahn (SV Halle, bis 63 kg), Dimitri Peters (TuS Rotenburg, bis 100 kg), Miryam Roper (TSV Bayer 04 Leverkusen, bis 57 kg), Romy Tarangul (JC 90 Frankfurt/Oder, bis 52 kg), Kerstin Thiele (JC Leipzig, bis 70 kg), Andreas Tölzer (1. JC Mönchengladbach, über 100 kg), Christopher Völk (TSV Abensberg, bis 73 kg), Heide Wollert (JC Leipzig, bis 78 kg)

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel