Der Präsident des libyschen Olympia-Komitees ist am Sonntag entführt worden.

Nabil al-Alam wurde von neun bewaffneten Männern, die sich als Armeemitglieder ausgegeben hatten, an einen unbekannten Ort verschleppt. Das teilte al-Alams Bürodirektor Arafat Jouan mit.

Die Tat ereignete sich zwölf Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August).

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekundete den Libyern sein tiefes Bedauern und bot jede erdenkliche Hilfe an. Das teilte IOC-Präsident Jacques Rogge am Montag in Lausanne während einer Telefonkonferenz mit.

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