Die früheren Beachvolleyball-Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig treten die Reise zu den Olympischen Spielen in London trotz der verpatzten Generalprobe in Klagenfurt voller Optimismus an.

"Das war noch mal ein super Training für die Olympischen Spiele. Wir können mit Selbstbewusstsein nach London fahren", sagte Ludwig. Ihre Partnerin Goller ergänzte: "Das ist das beste Beachvolleyball, das wir je gespielt haben."

Kurz zuvor war das Duo aus Berlin nach einem 1:2 (21:16, 18:21, 13:15) gegen die an Nummer drei gesetzten Niederländerinnen Sanne Keizer/Marleen van Iersel bereits im Achtelfinale des World-Tour-Turniers in Österreich gescheitert. "Wir haben trotzdem stark gespielt", betonte Ludwig.

In London trifft das deutsche Topduo in der Vorrundengruppe E auf die Brasilianerinnen Talita Da Rocha Antunes/Maria Antonelli, das australische Team Louise Bawden/Becchara Palmer sowie Madelein Meppelink/Sophie van Gestel aus den Niederlanden.

"Wir haben die schwerste Gruppe erwischt. Aber darauf kommt es nicht an, sondern darauf, wie wir selbst spielen. Von dem her ist es nicht wichtig, wer sonst noch in der Gruppe ist", sagte Goller.

Nach dem vor enttäuschenden neunten Platz vor vier Jahren in Peking streben die Berlinerinnen bei ihren zweiten Sommerspielen ein besseres Ergebnis an.

"Es gibt kein Minimum, das wir erreichen wollen. Das Ziel ist, unser bestes Beachvolleyball zu spielen. Wir haben auf der Tour gezeigt, dass wir es ins Halbfinale und Finale schaffen können", betonte Ludwig.

Während sich das zweite deutsche London-Duo, Katrin Holtwick/Ilka Semmler, kurzfristig gegen eine Teilnahme in Klagenfurt entschieden hatte, wollten Goller und Ludwig unbedingt im Rhythmus bleiben. "Wenn wir Klagenfurt nicht gespielt hätten, wäre die Zeit zwischen den Turnieren sehr lange geworden", erklärte Ludwig.

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