Jacques Rogge zeigte sich sehr zufrieden mit der Sicherheits-Situation bei Olympia in London.

Bei einer Pressekonerenz nach der Exekutiv-Tagung des Internationalen Olympischen Komitees meinte der IOC-Präsident:

"Es gab einige Probleme, es war eine Korrektur nötig. Diese Firma wird die Extrakosten übernehmen. Das Organisationskomitee LOCOG und die britische Regierung haben versichert, dass alles Notwendige getan wurde und es gut funktionieren wird. Ich bin mit dem Thema Sicherheit sehr zufrieden. Aber ich kann jetzt nicht über Details sprechen."

Nach einigen Nachfragen sagte Rogge ungehalten: "Wir sollten uns jetzt anderen Themen zuwenden."

Anfang dieser Woche hatte die britische Regierung nach erheblichen Planungsfehlern der verantwortlichen Sicherheitssfirma weitere 2000 Soldaten zum Schutz von Olympia nach London beordert.

Damit reagierte die Regierung auf das Eingeständnis des G4S-Vorstandsvorsitzenden Nick Buckles, für die Abstellung der bereits reduzierten Zahl von 7000 Mitarbeitern nicht garantieren zu können.

G4S hatte die ursprünglich geplanten 10.400 Mitarbeiter für die Spiele nicht rekrutieren können und dies erst Anfang Juli kommuniziert.

In einer ersten Reaktion half das britische Militär bereits mit zusätzlichen 3500 Soldaten aus.

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