Die deutsche Medaillenhoffnung Juliane Schenk hat bei der Auslosung zum olympischen Badmintonturnier (28. Juli bis 5. August) lösbare Aufgaben erwischt.

Die Weltranglistensechste aus Berlin trifft in ihrer Gruppe auf Larisa Griga (Ukraine) und Kristina Gavnholt (Tschechien). Gegen beide Gegnerinnen hat die 28 Jahre alte Sportsoldatin in insgesamt 15 Duellen bislang nicht verloren.

Nur die Gruppenerste erreicht das Achtelfinale in der Londoner Wembley Arena, wo Schenk im vergangenen Jahr bereits WM-Bronze gewann. Im Viertelfinale könnte die Weltranglistenzweite Wang Xin aus China warten.

Schenk hatte die Mannschaftsweltmeisterin zuletzt im März im Halbfinale der German Open geschlagen.

Auch Europameister Marc Zwiebler hat gute Chancen, zumindest das Achtelfinale zu erreichen. In der Vorrunde warten Dimitri Zawadski (Ukraine) und Mohamed Ajfan Rasheed (Malediven) auf den Weltranglisten-18.

In der Runde der besten 16 kommt es voraussichtlich zum Duell mit Ex-Weltmeister Chen Jin (China).

"Das ist schon okay. Das Achtelfinale ist das Ziel. Dann wird es natürlich schwer, aber Chen Jin zeigt auch manchmal Nerven. Er ist nur ein Mensch, und unser letztes Duell habe ich gewonnen. Das war sogar in England", sagte der 28-jährige Zwiebler.

Pech hatten dagegen das Herrendoppel Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (Bonn/Bischmisheim) und das Mixed Michael Fuchs/Birgit Michels (Bischmisheim/Bonn), die in ihren Vierergruppen jeweils auf die Topgesetzten treffen.

Nur die beiden Gruppenersten erreichen das Viertelfinale.

Im Badminton ist das Erreichen des Halbfinales gleichbedeutend mit einer Medaille, da der dritte Platz nicht ausgespielt wird.

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