Die Führungsspitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat mit demonstrativer Gelassenheit auf die Angriffe von Fechterin Imke Duplitzer reagiert.

"Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist durch die Vorfälle in der Heimat nicht getrübt", sagte DOSB-Präsident Thomas Bach. Der Fecht-Olympiasieger von 1976, von Duplitzer hart kritisiert, ergänzte, er wisse, wie es in dieser Sportart zugehe, und dass dort "auch mal zum schweren Säbel gegriffen wird".

DOSB-Generalsekretär Michael Vesper, ebenfalls von Duplitzer scharf angegangen, war ebenfalls um Zurückhaltung bemüht. "Ich hoffe, dass sie nicht nur mit Worten ficht, sondern auch mit dem Degen erfolgreich ist", sagte er am Montag auf der Eröffnungspressekonferenz des DOSB in London.

Vesper erwähnte aber auch: "Es ist schade, dass die Äußerungen so kurz vor den Olympischen Spielen öffentlich werden."

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