Degenfechterin Imke Duplitzer ist im Streit um ihre Kritik an DOSB-Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper um Beruhigung bemüht.

"Ich bin froh, dass Thomas Bach und Michael Vesper es nicht persönlich genommen haben", sagte die zweimalige Europameisterin am Montag: "Es geht mir um die Sache, um Normen und Werte im Sport."

Die 36-Jährige hatte in einem Interview mit der "Bild" wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in London zu einem verbalen Rundumschlag ausgeholt und sowohl das deutsche Sportsystem als auch die Führung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kritisiert.

"Wenn ich mich mit Doktor Michael Vesper unterhalte oder wenn ich von weitem mal Präsident Thomas Bach sehe - ich glaube, die raffen das gar nicht mehr", hatte die 36-jährige Duplitzer, die vor ihrer fünften Olympia-Teilnahme steht, gesagt.

Sowohl Bach als auch Vesper hatten am Montagnachmittag aber gelassen reagiert. "Es ist schade, dass die Äußerungen so kurz vor den Olympischen Spielen öffentlich werden", hatte Vesper betont.

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