Eine der schillerndsten Figuren im Tenniszirkus mag den Gedanken an ein buntes Wimbledon ganz und gar nicht.
"Es wird total komisch sein, die Spieler in farbigen Sachen zu sehen", sagte die amtierende Wimbledonsiegerin Serena Williams: "Auch wenn ich auf anderen Rasenplätzen spiele, denke ich immer, es sollten weiße Sachen sein. Weiß ist einfach edel, und es passt am besten zu Grün." Für sie ganz persönlich werde ein buntes Wimbledon "sogar ein bisschen traurig sein".
Serena Williams erlebt in London ihre dritten Olympischen Spiele als Athletin. "Olympia wird für uns Tennisspieler jedes Mal wichtiger", sagte die 30-Jährige, die 2000 in Sydney und 2008 in Peking jeweils mit ihrer älteren Schwester Venus Gold im Doppel gewonnen hatte: "Ich war zweimal bei Olympia und habe zweimal Gold, ich finde das extrem cool."
Auf die Frage, ob sie im Hinblick auf das olympische Turnier in Wimbledon zuversichtlich sei, antwortete sie: "Okay, ich bin Serena Williams. Ich bin sehr zuversichtlich."
Das ist auch ihre Schwester Venus, die zum vierten Mal bei Olympia dabei ist und 2000 in Sydney Einzel-Gold gewann. Die 32-Jährige will sogar noch 2016 in Rio spielen. "Ich liebe die olympische Idee", sagte sie, nachdem sie am Montag in Wimbledon am Fackellauf teilgenommen hatte: "Ich habe jetzt drei olympische Goldmedaillen, und ich hätte liebend gerne noch mehr."
Auch Serena sei von der Idee Rio begeistert: "Wir wollen dort auf jeden Fall noch einmal zusammen Doppel spielen."

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