Mit einem lebensgefährlichen Kopfsprung von der Tower Bridge in die Themse hat ein Londoner Taxifahrer dem Protest seiner Zunft gegen den Ausschluss von den Olympischen Spielen Nachdruck verliehen.
Laut "BBC" kletterte der Mann am Montag gegen 16 Uhr Ortszeit auf das Geländer an der neun Meter hohen Fahrbahn und ließ sich vom Wahrzeichen der Stadt in den Fluss fallen.
Die Wasserrettung zog den mit kurzer Hose, blauem Hemd und weißem Hut bekleideten Mann unverletzt aus dem Wasser - ersten Medienberichten zufolge wäre er jedoch beinahe von einem Ausflugsboot gerammt worden.
"Wir haben den Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet", teilte ein Sprecher der Metropolitan Police mit. "Er hatte vor seiner Aktion an der angemeldeten Demonstration der Taxifahrer teilgenommen."
Die Londoner Taxifahrer, die "Cabbies", dürfen Teile der eigens für die Sommerspiele (27. Juli bis 12. August) eingerichteten Verkehrszonen nicht befahren. Sie befürchten, mit ihren Fahrgästen im Stau zu stehen und enorme Einnahmeeinbußen hinnehmen zu müssen. Aus Protest haben sie in den vergangenen Tagen bereits mehrmals den Verkehr in der Innenstadt lahmgelegt.
So auch am Montagnachmittag: Vor dem Stunt des Brückenspringers waren ungefähr 50 Taxen hupend und besonders langsam durchs Zentrum gefahren. Auf einigen Hauptverkehrsadern ging daraufhin nichts mehr.

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