Die Angehörigen der israelischen Opfer des Olympia-Attentats von München 1972 fordern auch nach einer ersten Geste von IOC-Präsident Jacques Rogge eine Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier der Spiele in London.

"Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen, damit das Andenken an unsere Lieben am Freitag gewürdigt wird", sagte Ankie Spitzer, Witwe des vor 40 Jahren getöteten israelischen Fechttrainers Andre Spitzer, der Nachrichtenagentur AFP.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat trotz internationaler politischer Einflussnahme unter anderem von US-Präsident Barack Obama eine Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier bislang abgelehnt.

Bei seinem Besuch im Olympischen Dorf hatte Rogge am Montag eine Schweigeminute eingelegt. Spitzer bezeichnete dies "als privaten Moment von Präsident Rogge und nur als eine Generalprobe für das, was wir von ihm bei der Eröffnungsfeier erwarten".

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