Vor den Olympischen Spielen in London wurden 2012 weltweit 107 Athleten positiv auf Dopingmittel getestet.

Dies erklärte am Dienstag zu Beginn der 124. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in London John Fahey.

Der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, der sich konrekt auf die ersten sechs Monate dieses Jahres bezog, merkte allerdings an: "Ich weiß nicht, wie viele dieser Sportler sich für Olympia qualifiziert hätten. Jedenfalls ist es gut, dass sie nicht in London sind."

Ziel sei es gewesen, die Spiele in London "so sauber wie möglich" zu machen, sagte Fahey: "Den Athleten muss bewusst sein, dass ihre Chancen, davonzukommen, so klein sind wie niemals zuvor."

Seit Öffnung des Olympischen Dorfes am 16. Juli werden in London sogenannte Trainingskontrollen vorgenommen. Laut IOC-Medienchef Mark Adams waren nach einer Woche (Stichtag Montag) alle 300 Proben negativ.

Bei Olympia (27. Juli bis 12. August) und den Paralympics (29. August bis 9. September) soll es insgesamt 6250 Kontrollen geben. Im Londoner Labor sind etwa 1000 Mitarbeiter rund um die Uhr mit den Analysen beschäftigt.

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