Achter-Trainer Ralf Holtmeyer hat den Ruder-Weltverband FISA nach der Vorlauf-Auslosung bei den Olympischen Spielen scharf kritisiert.

"Das ist ein Witz nach dem anderen. Man sollte die Vorläufe so setzen, dass es sinnvoll ist", sagte Holtmeyer am Freitag an der Regattastrecke in Eton: "Es kann nicht sein, dass die ersten Drei der letzten WM in einem Lauf sind."

Der Deutschland-Achter trifft in seinem Vorlauf am Samstag als Weltmeister auf den Olympiasieger und WM-Dritten Kanada, Vize-Weltmeister Großbritannien und die Niederländer. Nur der Sieger zieht direkt ins olympische Finale ein, die drei anderen Großboote müssen in den Hoffnungslauf.

Der zweite Vorlauf ist mit den USA, Australien, Polen und der Ukraine schwächer besetzt. Die FISA hatte vier Teams im Vorfeld gesetzt, die anderen vier Mannschaften wurden dazugelost. Einige Teams hatten sich daraufhin beim Weltverband beschwert.

Holtmeyer glaubt trotz des Ärgers an den Erfolg des seit vier Jahren in 34 Rennen ungeschlagenen Flaggschiffs des Deutschen Ruderverbandes (DRV).

"Wir wollen hier gewinnen, da muss man auch den Vorlauf gewinnen", sagte er.

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