Ein Leck im australischen Olympiateam hat die Wahl der Basketballerin Lauren Jackson zur Fahnenträgerin überschattet.

Noch vor der offiziellen Ernennung der 31-Jährigen waren die Quoten für Jackson so stark eingebrochen, dass keine Wetten mehr auf sie angenommen wurden.

"Wir sind sehr enttäuscht. Es gibt Vermutungen, dass es durch Social-Media-Kanäle herausgekommen ist. Die Gruppe, die es wusste, kann man an ein paar Fingern abzählen", sagte Nick Green, australischer Chef de Mission.

IOC-Präsident Jacques Rogge äußerte am Freitag seine Beunruhigung darüber, dass auf die Wahl eines Fahnenträgers gewettet werde.

"Es ist von den Regeln her zwar erlaubt, aber es ist es nicht gut", sagte Rogge:

"Es hat zwar nichts mit dem sportlichen Resultat oder der Manipulation von Wettbewerben zu tun, aber ich fühle mich in dieser Hinsicht dennoch unbehaglich." Sportlern ist es verboten, während der Olympischen Spiele auf die Wettbewerbe zu wetten.

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