Mit einem spektakulären Knalleffekt hat um 21.03 Uhr Ortszeit die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London begonnen.
Bis zu vier Milliarden Zuschauer auf der ganzen Welt saßen vor den Fernsehschirmen, als vier Modelle der olympischen Ringe an Ballons in den Himmel aufstiegen. Bis zum Ende der Zeremonie sollten sie eine Höhe von 34 Kilometern erreicht haben.
Als Höhepunkt der Feier wurde die offizielle Eröffnung der Spiele durch Queen Elizabeth II. erwartet. Wer am späten Abend das olympische Feuer entzünden sollte, blieb bis zum Schluss ein gut gehütetes Geheimnis.
Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins läutete eine 23 Tonnen schwere Glocke und gab damit den Startschuss für eine Zeitreise unter dem Motto "Inseln der Wunder". Unter der Leitung von Oscar-Preisträger Danny Boyle, Regisseur des Kino-Blockbusters "Slumdog Millionaire", sollte Großbritanniens Weg von einem Agrarstaat über die industrielle Revolution zu einem modernen, lebensfrohen und multikurellen Land nachgezeichnet werden. "This is for everyone" lautete die Botschaft.
Bereits vor dem offiziellen Beginn der Zeremonie waren um Punkt 20.12 Uhr Ortszeit neun Kampfjets der Kunstflugstaffel Red Arrows über die Arena geflogen und hatten die britischen Farben Rot, Weiß und Blau in den Abendhimmel der Metropole gezeichnet.

Lawrence Okoye wird Footballspieler: Der britische Modellathlet erhält bei den San Francisco 49ers einen Dreijahresvertrag. Der Head Coach des Vizemeisters schwärmt. Sportler auf Abwegen.